Der nächste Tag, der Berichtstag, ist schon fast ein wenig quälend, denn die drei befragenden Mönche, bemühen sich wirklich pedantisch, jedes einzelne Detail zu erfragen. Der Bericht wird im wahrsten Sinne des Wortes "erschöpfend".

Nach einer unruhigen Nacht erwacht Randirion mit einem spürbaren Reißen in der linken Seite, wo sich die alte Narbe befindet, die ihm das Flammenschwert Murgols geschlagen hat. Es braucht eine Weile bis er so weit ist, sich der Befragung durch die Mönche zu stellen. Doch in dieser Zeit führt er sich nochmals vor Augen, was er in dieser fremden Welt gesehen und erfahren hat. Während er möglichst detailliert von seinen Beobachtungen berichtet, erlaubt er sich, nebenbei eigene Notizen zu machen. Er beschreibt die Vegetation, die riesigen Bäume, prächtigen Blüten und seltsamen Pilze, erzählt von den verschiedenen monströsen Insekten, seltsamen Reptilien wie dem Chamäleon und den Flugechsen, den Nagern im Baumstamm und den Raubkatzen mit den drei Augen.

Auch berichtet er ausführlich von dem Novadi Feizal al-Fessir, der wie viele andere vor ihnen von den Mönchen in diese Welt geschickten wurde und nun keine Möglichkeit der Rückkehr mehr hat, den baumbewohnenden Watabh und ihren Ältesten, und ihren Konstruktionen aus Lianen, Brücken, Leitern, Plattformen und Fahrstühlen, die ihnen ein Leben in den Wipfeln der Bäume ermöglicht. Und er vergisst auch nicht die echsenähnlichen Wesen, die ihnen auf dem Weg zu der Pyramide aus dem schwarzglänzenden Material begegnet sind. Ausführlich beschreibt er ihre Gestalt, die Schuppen ihrer Haut, den Dreizack in ihren Händen. Zu guter Letzt berichtet er noch von dem pyramidenförmigen Tempelbau, bevor er seinen Bericht mit den Worten "Alors! So weit mein Bericht über das, was wir in dieser seltsamen, fremdartig und gefährlichen, doch gleichsam beeindruckenden Welt erlebt und gesehen haben" abschließt. Doch eine Frage muss er noch los werden. "Wie Ihr wisst, werte Mönche dieses, wie uns erzählt wurde, verloschenen Ordens, kamen wir hierher auf der Suche nach einem Schatz, einem edelsteinbesetzten goldenen Schrein voller Silbertaler, güldenem Geschirr und wertvoller magischer Artefakte. Bis auf einige Artefakte wie den Spiegel und den Gürtel war hier im Kloster jedoch nichts zu finden. Ist dieser Schrein eine Mär, hat er nie existiert?"

Der Mönch schaut Randirion fast eine wenig mitfühlend an. "Irgendwie musste der Orden doch an seine Freiwilligen kommen."

Entrüstet erwidert der Cavalliere dessen Blick. In gefährlich ruhigem Ton entgegnet er nur: "Das Euer Orden derartiges nötig hat, wundert mich doch sehr! Über die Göttergefälligkeit eures Handelns mögen jedoch andere urteilen."

Mehr will er nicht wissen, die Befragung hat ihn genügend erschöpft und er erhebt sich, nickt knapp grüßend und verlässt den Raum der Berichterstattung.

Den Tag verbringt Sephyra vornehmlich damit, ihre Uriella zu striegeln und ihre Ausrüstung auf den Rückweg durch die Wüste vorzubereiten. Die restliche Zeit zwischen den Mahlzeiten ruht sie sich aus.

Gemeinsam mit Sephyra kümmert sich Frumol um Sir Alrik. Hingebungsvoll wird dieser gestriegelt und gebürstet. Frumol hat jedoch nicht die Ausdauer wie Sephyra und so setzt er sich und schaut Sephyra zu.

Sir Alrik stubbst ihn immer wieder mit der Nase an oder knabbert mit seinen dicken Pferdelippen an seinem Ohr, um ihn zu weiteren Streicheleinheiten zu animieren. Gemeinsam mit Sephyra legt er seine Ausrüstung für die weitere Reise zusammen.

Am späten Nachmittag und Abend bleibt aber genug Zeit, sich auf die Reise am nächsten Morgen vorzubereiten. Edrics Anspruch auf den Wagen des alten Scharlatans bleibt unerfüllt, da der sich gar nicht mehr in der Klosteranlage befindet. Edric ist aber mit dem Ersatz, der ihm geboten wird, einem Reit- und einem Lastpferd mehr als zufrieden.

Außerdem bekommt er auch einen der Kampfstäbe der Mönche, beide Ende eisenbeschlagen, als Ersatz für seinen verlorenen Hirtenstab.

'Jetzt bin ich reich!', das ist Edrics Gefühl, als die fünf sich geführt von zwei Novadiwachen, auf den Weg durch die Wüste machen.

Bis Mherwed bleiben alle zusammen, aber dann naht die Zeit der Trennung.

Sephyra und Frumol zieht noch nichts wieder in den Norden, es ist hier im Süden einfach so schön warm. Die beiden haben sich überlegt, erst einmal die Müllersfamile an der Küste zu besuchen. Randirion wird bis dorthin erst einmal mitkommen.

Ingalf und Edric zieht es dagegen wieder in den Norden.

Am Abend des Abschieds, als die Gefährten in Sephyras und Frumols Kammer zusammen sind, holt sie ihren Rucksack hervor und meint: "Da wir uns nun wohl doch trennen, halte ich es nur für angemessen, wenn wir den Schatz, den wir gefunden haben, auch gerecht teilen."

Mit diesen Worten packt sie die Tränke aus, die sie vor ihrer Abreise durch das Tor allesamt eingepackt hatte. Außerdem fördert sie das Rohr zutage, dass sie auf der Aussichtsplattform des Riesenbaumes gefunden hatte.

"So. Was haben wir denn hier?" sie sortiert die Tränke durch. "2 Heiltränke. Das ist einfach. Frumol und ich einen, der andere ist für euch. Mit dem Angstgift weiß ich nichts anzufangen, wollt ihr es?

GE und FF Trank wären etwas für uns, KK und CH braucht ihr dagegen wohl eher. Um den Rest lasst uns ein kleines Würfelspiel machen. Einverstanden?"

Ingalf, der große harte Krieger aus Thorwal, ist vor dem Abschied nehmen so gerührt, dass er die ganze Zeit am schiefen ist und gar nicht weiß, ob er weinen oder fluchen soll.

"Ach, Käptn, behalt die komischen Tränke! Ich hab' mein Schnaps, der Rest ist nix für mich!"

Dann murmelt er nur etwas wie "… Staub im Auge …" und wischt sich in den Augen.

"Gerne." antwortet Frumol und holt seine Würfel hervor. Ebenfalls fördert er das Bruchstück von der Götzenstatue zu Tage.

"Hier ist noch ein Gewinn. Daraus lässt sich siecher ein toller Anhänger oder so machen." und legt das Bruchstück aus dem seltsamen Material zu den anderen Stücken.

Der Cavalliere schaut seine beiden Gefährten prüfend an.

"Ich spiele gerne ein Spielchen zur Unterhaltung, doch gebietet es nicht die Ehre, einen gemeinsamen Verdienst gerecht zu teilen?"

Er blickt auf die verschiedenen Fläschchen mit den zwölf Elixieren, denkt an den Spiegel und den Kraftgürtel, die Sephyra und Frumol bei sich tragen.

"Materielle Schätze habe wir wenig gewonnen, doch Dinge erfahren, die noch keiner vor uns je gesehen hat. Auch das ist von unschätzbarem Wert."

Nachdenklich unterbricht er sich. "Und die Kameradschaft, die wir geteilt haben. Lasst uns, so wir die Tinkturen nicht selber brauchen können, diese in der nächsten Stadt einem Kundigen vorlegen und uns sein Angebot anhören. Den Erlös können wir dann unter uns gerecht aufteilen."

Sein Blick schweift von Sephyra zu Frumol und er fragt sich, wie seine Gefährten wohl reagieren werden.

"Ein Spielchen ist ganz nett, aber ohne Einsatz?" fragt sie schulterzuckend. "Aber das mit dem Teilen des Verkaufserlöses halte ich für gut. Um ehrlich zu sein, war das sogar meine erste Idee. Als es dann allerdings schon um eine schnelle Trennung ging, war das Aufteilen als solches die schnellere Lösung. Ich bin also einverstanden." fragend blickt sie Frumol an.

Frumol nickt zustimmend, lässt aber die Würfel offen liegen.

'Vielleicht hat ja trotzdem jemand Lust auf ein Spiel.' hofft er.

"Dann lasst uns so ein wenig die Zeit vertreiben, bis wir morgen früh aufbrechen."

Sie greift sich Becher und Würfel und schüttelt kräftig: "Sieben, ich gewinne!" ruft sie erfreut.

"Alors, lasst mich euch, mangels Würfel, vorerst beim Spiel zusehen, werte Freunde." Randirion lehnt sich mit einem Schmunzeln zurück. "Dabei kann ich mich auch gleich mit den Regeln vertraut machen."

"Ihr braucht keine Angst vor den Würfeln zu haben, werter Herr Kavaljäre!" erwidert Frumol ihm grinsend. "Sie beißen Euch nicht, und lösen sich auch nicht in Luft auf, wenn ihr den Becher kräftig schüttelt."

"Nun, werter Herr Kawaljere, wie's scheint, habt Ihr noch nie gewürfelt, oder?" fragt sie, als sie Randirions Blick sieht. "Ein Würfelspiel wie dieses wird immer nur mit einem Becher und den gleichen Würfeln für alle gespielt." erläutert sie. "Und die Regeln sind ganz einfach: Ich gewinne immer." grinst sie ihn an und drückt ihm den Becher mit den beiden Würfeln in die Hand.

"Warten wir's ab," entgegnet ihr Frumol zwinkernd.

"Ihr seid dran!" fordert er den feinen Recken zum Spiel auf.

Und so kommt es, dass die drei einen ganzen Abend nur mit Würfeln verbringen. Einfach so. Nur zum Spaß. Zu Phexens Freude.

Als sich dann ihre Wege - wahrscheinlich für immer - trennen, nimmt er jeden seiner Gefährten in den Arm und drückt sie fest an seine Brust.

Alle Drei bekommen außerdem noch einen dicken Schmatz auf die Wange.

Randirion lässt Ingalfs überschwängliche Abschiedsgesten ergriffen über sich ergehen. Kameradschaftlich erwidert er die Umarmung des Thorwalers und verzieht keine Miene bei dessen Abschiedskuss. Kurz hält er ihn an seinen muskulösen, mit Tätowierungen verzierten Oberarmen fest, blickt ihm gerade in die Augen und murmelt leise: "Bon Courage, camarade! Und den Segen der Götter auf deinem Weg. So das Schicksal will, werden sich unsere Pfade eines Tages wieder kreuzen. Und bis dahin … vergesst nicht, was wir abgemacht haben!" Er zwinkert ihm zu und tritt zurück.

'So so, der große Seefahrer!' denkt sich Sephyra, innerlich lächelnd.

"Mach mal halblang, Großer!" erwidert sie die Umarmung. "Wir sehen uns bestimmt wieder. Die Winde treiben uns alle irgendwann wieder in den gleichen Hafen." versucht sie, ihn aufzumuntern.

Auch bei Frumol mach sich so etwas wie Abschiedsschmerz breit.

Irgendwie ist diese Trennung anders als die bisherigen: Es ist ein richtiger Abschied nicht ein heimliches oder überhastetes davonstehlen.

Seine langen Finger scheinen wieder ihr eigenes Leben zu führen. Rastlos bewegen sie sich, suchen Halt an Jacke oder Hose, und führen ihre unstete Wanderung dann doch wieder fort.

Er erwidert die Umarmungen der Freunde und Trauer überkommt ihn. Es fühlt sich, als hätte er etwas verloren, als wäre ihm ein Teil von ihm genommen worden.

Dann dreht er sich abrupt um, steigt auf seinen dicken Svellttaler und trabt ohne sich umzusehen davon.

Edric verabschiedet sich auch nur hastig: "Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder." Und weg sind die beiden. Einfach so. Aber das kennen Sephyra und Frumol ja.

Lange noch blickt er dem Thorwaler nach, fasst sich wieder und richtet sich gerade auf. In seinen Augen blitzt die Abenteuerlust. Weiter in den Süden, das wird sein Weg sein, fremde Länder, fremde Völker … Er nimmt sich vor, seine Tagebücher baldigst mit den neuesten Erlebnissen zu füllen, die Notizen, die er während des Berichts an die Mönche gemacht hat, werden ihm als Gedächtnisstütze dienen. Und wollte er nicht an seinem Roman weiterschreiben? Ein neues Kapitel … oder doch eher ein neuer Roman mit dem Titel

Die Entdeckung einer fremden Zivilisation
oder die Reise in eine Welt, aus der zuvor noch niemand zurückkehrte?

Ja, er hat noch einiges vor …

Mit ernstem Gesicht blickt er den beiden Reisenden hinterher.

'Mögen die Zwölfe und Swafnir mit Euch sein', gibt er ihnen stumm mit auf den Weg. 'Und passt auf Euch auf.'

Ohne es zu merken, winkt sie den beiden hinterher: "Macht's gut und passt auch Euch auf." sagt sie leise und eine Träne des Abschieds rollt ihr über die Wange, ehe sie sich auch umdreht und zu Frumol meint: "Also, wohin reiten wir? Nach Osten, zurück Richtung Küste? Oder ganz woanders hin?"

"Dahin wo uns unsere Schritte lenken!" bestimmt er. Etwas Traurigkeit klingt in seiner Stimme nach.

Er nimmt Sephyra in die Arme. "Schließ die Augen", bittet er sie und schließt anschließend die seinen. Dann dreht er sich und Sephyra einige Male im Kreis, bis sie die Orientierung verloren haben, dann stoppt er auf Sephyras Kommando langsam die Drehung und öffnet die Augen: "Dort entlang!" sagt er und deutet in die Richtung in die sie gerade Blicken.

Randirion, der gedankenverloren den scheidenden Gefährten nachblickt, horcht bei den Worten Sephyras auf. "Nach Osten zur Küste, …" hört man ihn leise murmeln. Er dreht sich mit einem Lächeln zu den beiden um.

"Madame Sephyra, Eurer Vorschlag ist excellent! Was würdet ihr sagen, wenn wir gemächlich mit einem Flußschiff den Mhanadi nach Khunchom hinunterreisen und von dort aus den Müllersleuten einen Besuch abstatten? Wir könnten uns nach dem Wohlergehen der Kinder erkundigen und ihnen von unsere Schatzsuche erzählen. Und dann …"

Der Cavalliere schaut verträumt in die Ferne und fügt leise hinzu, "… die Küste entlang, immer nach Süden, vielleicht mit einem Schiff bis ins legendäre Al'Anfa …"

"Khunchom. 'Ist geritzt!', wie Ingalf sagen würde." stellt sie fest.

Schon leicht wehmütig denkt sie an den großen und offenherzigen Thorwaler zurück.

"Ja, da hätte ich auch noch eine Kleinigkeit zu erledigen." murmelt sie dann.

Sephyra, Frumol und Randirion finden tatsächlich ein Flußschiff, daß sie ganz entspannt nach Khunchom befördert. Die drei wissen, daß sie Zeit haben, soviel Zeit, wie ihnen Satinav gewährt. Randirion nutzt die zeit insbesonder, um sein Tulamidya zu verbessern, und er schaut Frumol den einen oder anderen (kleinen) Trick beim Würfeln ab.

In Khunchom angekommen suchen die drei erst einmal ein Herberge, in Anbetracht iherer Finanzlage entscheiden sie sich für ein Haus der oberen Mittelklasse.

Der Verkauf der alchimistischen Produkte erweist sich als äußerst lukrativ. Nachdem die drei eine Zeitlang durch Khunchom gestreift sind, finden sie einen Alchimisten, der für alles zusammen 228 Dukaten zahlt.

Nur den Trank, den Sephyra für einen Gewandheitstrank gehalten hat, der Heiltrank, das Schlafgift sowie den Zauberspiegel wollten die drei ursprünglich behalten. Nachdem der Alchemist zu dem Tiegel mit dem Schwertzeichen versehentlich "Waffenbalsam" sagt, legt Randirion hier sein Veto ein und nimmt ihn an sich. Frumol ist auch nicht bereit, sich von seinem Kraftgürtel zu trennen.

So hat das Abenteuer zwar keine gewaltigen Schätze gebracht, aber das Vermögen der vier ist dennoch deutlich gewachsen. Phex mag die drei wirklich.

Ingalfs und Edrics Reise in den Norden

Nachdem sich der Weg der Gefährten in Mherwed getrennt haben und Sephyra mit Frumol und Randirion zurück in den Osten aufgebrochen sind, machen sich die anderen beiden den Mhanadi aufwärts in Richtung Norden auf den Weg.

Nach einem Blick auf Randirions Weltkarte hatte alles so einfach und naheliegend ausgesehen: Den Mherwed hinauf, dann über den Raschtulswall und den Yaquir hinab und schon sind sie an der Küste …

Die sprachlichen Probleme haben sie -auf Grund einiger Intensivstunden Tulamidisch durch Sephyra auf Strecke bis nach Mherwed – deutlich reduzieren können. Außerdem ist der Weg am Ufer des Mhanadi entlang kaum zu verfehlen.

So geht es dann bis nach Samra nordwärts und dann weiter grob Richtung Nordwesten bis Selicum. Da verlassen sie dann den Lauf des Mhanadi und folgen den Erkin bis Erkenstein, um von dort die Passstraße zwischen dem Hauptteil des Raschtulswall und dem Raschtulsturm zu nehmen.

Der Weg durchs Gebirge ist keineswegs angenehm, aber auch die Begegnungen mit allerlei Getier und auch so manchem Räuber überstehen die beiden tapferen Recken glimpflich. Jenseits des Passes geht es dann durch das Königreich Almada bis zum Yaquir.

Von da an geht es dann ein wenig gemütlicher weiter: Auf einem Handelskahn den Yaquir abwärts. Edric bekommt schon einen ersten Eindruck, was es heißt auf einem Schiff zu reisen – und was es heißt mit einem Thorwaler auf einem Schiff zu reisen, denn Ingalf ist jetzt in seinem Element und erzählt den ganzen Tag Geschichten von Schiffen und der Seefahrt. Und so ein Tag kann auf einem Treidelkahn ganz schön lang sein.

Aber sie kommen gut erholt und ausgeruht in Kuslik an. Dank Ingalfs ständigen Aufenthalt in den diversen Hafenkneipen geht es schon nach kurzer Zeit mit Sack und Pack – in diesem Fall mit Pferd und Pack – auf einem Drachen bei Sonnenaufgang nach Norden. Auf dem Drachen fühlt sich Ingalf noch um eine Spur wohler – endlich wieder auf dem Meer. Die Zeit der Fahrt gen Thorwal nutzt er, um Edric noch viel mehr Geschichten aus seiner Heimat und vom weiten Meer zu erzählen. Nach einer langen und stürmischen Fahrt kommen die Beiden – einer davon mit leicht grünem Gesicht und einer stolz wie ein König – in Thorwal an.

Ingalf reitet als erstes huldvoll grüßend durch die Viertel, in denen seine Freunde wohnen. Alle sollen schließlich sehen, was er in den letzten Jahren so erreicht hat. Auch Edric muss seinen Teil dazu beitragen Ingalfs Ruhm in immer neuen, längeren und gefährlichen Abenteuern zu erzählen.