Festum, die prächtige Hafenstadt des Bornlandes, wimmelt nur so vor Aktivität. Händler und Handwerker transportieren ihre Waren, Kaufleute richten ihre Auslagen, Boten laufen durch die Menge und hie und da schlendert auch ein Edelmann umher. Durch die Gassen der Altstadt mit den typischen weißgetünchten Fachwerkhäusern und deren rot-weißen Fensterläden bewegt sich offensichtlich zielgerichtet ein Paar, wie man es in der Art aus vielen Liedern der Barden kennt: Schwert und Zauberstab tragen die beiden. Der geneigte Leser kennt sie schon von ihrem Abenteuer im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler. Es sind Banjew Abrinken, Magier, und Cuilyn Lair, Söldner.

Banjew Abrinken ist mit seinen 1,96 Schritt Größe zwar recht groß, mit gleichzeitig aber nur 86 Stein Gewicht nicht all zu kräftig, was sich sowohl auf seine Statue als auch auf seine Körperkraft bezieht. Aus seinem blassen aber ansonsten eher unauffälligen Gesicht, welches von einem langen, gepflegten Vollbart und ebenfalls langen, offen getragenen schwarzen Haaren umrahmt wird, schauen zwei grüne Augen hervor. Er trägt eine graue Kutte aus Leinen, welche von einem ledernen Gürtel gehalten wird. Darunter schauen die Beine einer einfachen, ebenfalls grauen Leinenhose hervor. Dazu trägt er Lederstiefel. An seiner Seite hängen ein langer Dolch und ein Wurfdolch. Seinen langen, kunstvoll geschnitzten Zauberstab, welcher durchaus auch als Waffe einsetzbar ist, trägt er fast immer bei sich. Auf seinem Rücken schließlich trägt er einen Rucksack. Außerdem ist in seiner Nähe häufig eine Krähe zu sehen, welche Banjew Ezoragh genannt hat.

An seiner Seite geht Cuilyn, der Banjew in der Größe auch nicht einen Finger nachsteht, allerdings deutlich kräftiger wirkt. Vielleicht kommt der Eindruck aber auch durch die Krötenhaut zustande die Cuilyn unter einem dunkelgrünen Umhang trägt. Dazu noch schwarze Leinenkleidung und hohe Stulpenstiefel. Mit seinen schulterlangen schwarzen Haaren, den schwarzen Augen und der Narbe an seiner Wange, die unter seinem Dreitagebart kaum zu sehen ist macht er einen recht finsteren Eindruck. Das mit ihm wohl auch nicht zu spaßen ist, sieht man auch an dem großen Schwert dessen Ende unter dem Umhang hervorschaut. Auf dem Rücken trägt er einen wohl prall gefüllten Rucksack auf den eine Rolle geschnallt ist. In der linken Hand hält er lässig einen Kurzbogen. Er geht zwar eher ruhig, aber wer ihn länger betrachtet, merkt das er aufmerksam seine Umgebung beachtet und ständig kampfbereit zu sein scheint.

Beide bewegen sich mit der Sicherheit von Veteranen durch das Menschengewühl. Ein Jahr ist immerhin seit den denkwürdigen Ereignissen in Gratenfels vergangen, und offensichtlich haben sie sich seitdem als Begleiter Stoerrebrandt'scher Handelszüge ihre Hörner gründlich abgestoßen.

Da haben sie auch schon ihr Ziel erreicht. Es ist ein prächtiges Kontorhaus, an dessen Giebel eine Flagge weht: Auf Rot ein weißer Falke.

Der kundige Leser weiß natürlich sofort, um welche Flagge es sich handelt: Es ist die Flagge des Handelshauses Stoerrebrandt.

Banjew und Cuilyn betreten das Kontorhaus durch die Fronttür, und bleiben in der Eingangshalle kurz stehen, offensichtlich um sich zu orientieren. Aber da werden sie schon von einem Kontoristen empfangen, der sie begrüßt und sie, nachdem sie sich vorgestellt haben, ohne weitere Fragen über die Haupttreppe in einen Raum im ersten Stock führt.

Der Kontorist schließt die Tür hinter Cuilyn und Banjew, und die beiden sehen sich um. Der Raum ist offensichtlich ein Empfangszimmer für Geschäftspartner: Ein Tisch mit hochlehnigen Sesseln drumherum, auf dem Tisch eine Weinkaraffe, ein Wasserkrug und einige Trinkgläser, an den Wänden einige Kommoden und Schränke. Zwei geschlossene Türen führen in die Nachbarräume.

Der Kontorist ist gerade wieder bei seinem Arbeitsplatz in der Eingangshalle angekommen, da öffnet sich die Eingangstür erneut. Er schaut auf und sieht einen Zwerg.

Der Kontorist sieht einen Zwerg, der direkt aus den Illusionen eines Jahrmarktzauberers ausgeschnitten sein könnte, im Türrahmen: Etwa sechseinhalb Spann hoch gewachsen bei einem kräftigen, gedrungenen Körperbau.  Das rote Haupthaar ist zu einem langen Zopf geflochten, jedoch lange nicht so eindrucksvoll wie der wallende, ebenfalls rostrote Vollbart, der bis zum Gürtel reicht. Das restliche sichtbare Gesicht hat einen harten, entschlossen wirkenden Ausdruck. An ein paar Stellen des Körpers lässt sich ein Blick auf die robuste Kleidung aus Leder und wattiertem Tuch erkennen, der größte Teil wird allerdings von einem dunkel glänzenden Kettenhemd bedeckt.

Die Linke der in Lederhandschuhen steckenden Hände ruht am kunstvoll mit Ornamenten und Golddraht verziertem Griff einer am Gürtel hängenden Klingenwaffe, die von ihren Ausmaßen zwischen einem schweren Dolch und einem Kurzschwert liegen mag. In der anderen Hand hat er einen langen Kriegshammer, der ihm vom Boden bis zur Höhe der Nase reicht – wie man leicht sieht, denn er hält ihn kurz unter dem schmalen Metallkopf, dessen eines Ende eine Hammerfläche ist, das andere hingegen spitz zuläuft, und hat das andere Ende des Stiels auf die Erde gestützt.

An seinem Gürtel hängt auf der der Klingenwaffe gegenüberliegenden Seite neben einem Geldbeutel eine längliche Ledertasche, die zwar oben durch eine Lasche verschlossen ist, allerdings seitlich einen Blick auf die befiederten Enden von einigen Bolzen ermöglicht. Auf dem Rücken trägt er einen Rucksack aus schwerem Leder, an dem außen noch eine dicke Wachstuchrolle und eine eiserne Bratpfanne hängen.  An einem Gurt über der Schulter hängt noch eine Armbrust, an der an einem Schnapphaken auch der zum Spannen benötigte Geißfuß befestigt ist, über dem Rucksack. Auf den Stiefeln lässt sich der Staub und Dreck einer längeren Fußreise sehen.

Der Zwerg betritt den Raum, schließt – nicht eben leise – die Tür und geht festen Schrittes auf das Stehpult des Kontoristen zu. Dabei wird offenbar, dass er seinen Kriegshammer auch zweckentfremdet als Wanderstab benutzt: Mit dumpfen Knall schlägt die Eisenkappe am unteren Ende von Zeit zu Zeit auf die Holzdielen.

Er bleibt einen halben Schritt vor dem Stehpult des Kontoristen stehen, so dass er noch gerade dessen Hals und Kopf sehen kann, und beginnt mit tiefer, dröhnender Stimme zu sprechen: "Mahlzeit! Ihr habt doch sicherlich eine gute Arbeit für einen gestandenen Mann!?"

Aus einem der Sessel winkt ein weißhaariger in eine prachtvolle rote Robe gehüllter Mann die beiden heran: "Kommt, und setzt euch. Ihr scheint die richtigen zu sein. Möchtet ihr etwas Wasser oder Wein?"

Banjew kommt der Aufforderung nach und nimmt in einem der Sessel Platz. An den Weißhaarigen gerichtet sagt er: "Ich hätte gerne ein Glas Wein. Und wofür scheinen wir die Richtigen zu sein?"

Bedächtig kommt der Weißhaarige Banjews Wunsch nach, und schenkt ihm ein Glas Wein ein.

Cuilyn sieht sich genau um und sucht sich dann einen Sessel aus, der in der Nähe der Tür ist, und wo er so wenig wie möglich überrascht werden kann. "Mir bitte auch Wein." Dann legt Cuilyn seinen Kurzbogen griffbereit ab und lehnt sich zurück, wobei er sich ständig im Raum umsieht.

Während der Weißhaarige auch Cuilyn ein Glas Wein einschenkt, fängt er an zu sprechen: "Für die Expedition … H'rabaal … Ein Magier und ein Kämpfer … Nicht zu alt … Nicht zu bekannt … Hat man euch das denn nicht gesagt?" In seinen Worten scheint mehr mitzuschwingen als ihre unmittelbare Bedeutung.

Verwirrt schüttelt Banjew den Kopf. "Nein, ich kann mich an nichts derartiges erinnern."

Cuilyn hat nur mit halbem Ohr zugehört, denn beim Umschauen im Raum sieht er, dass in einem der Sessel noch jemand sitzt. Ein Elf.

Grüßend nickt dieser Cuilyn zu, während er die beiden Neuankömmlinge aus violett glitzernden Augen mustert.

Ein wenig misstrauisch (wie es halt so seine Art ist) blickt Cuilyn zurück und erwidert den Gruß.

Der schwarzhaarige Elf trägt Bauschkleidung in Erdfarben, die typischen blütenkelchartigen Stiefel der Elfen, aber keine offensichtlichen Waffen.

Ziemlich regungslos hört er dem Weißhaarigen zu.

'Wenn der hier ist um einen Auftrag anzunehmen, wie will er sich eigentlich verteidigen? Bei einem Elfen hätte ich zumindest einen Bogen erwartet', denkt sich Cuilyn und nippt vorsichtig an seinem Wein.

Ein amüsiertes Lächeln spielt um Cadruels Lippen, während er den Ausführungen des Weißhaarigen lauscht.

Immer wieder wandern seine Augen über Cuilyns Ausrüstung …

Banjew bemerkt, dass Cuilyns Aufmerksamkeit auf etwas Anderes als den Weißhaarigen gerichtet ist und folgt seinem Blick. Flüchtig nickt er ebenfalls zur Begrüßung und wendet sich wieder dem Mann zu.

Der Weißhaarige, ein offensichtlich älterer Bornländer, spricht beide gleichzeitig an: "Na, ist ja auch egal, ihr seid da, dann ist ja gut … Also: Übermorgen beginnt die Expedition per Schiff nach Brabak. Ihr wisst, Süden, aah …" Er wischt sich imaginären Schweiß von der Stirn. "Von Brabak in den Dschungel … Echsentempel … Ausgrabungsstätte." Er scheint des öfteren in unvollständigen Sätzen zu sprechen.

"Aha, wir sollen also in den Süden, und zwar in den Dschungel bei Brabak um dort zu einer Ausgrabungsstätte bei einem Echsentempel zu gelangen. Aber könnt Ihr vielleicht etwas mehr ins Detail gehen?"

"Cadruel kommt auch mit. Ist mir vorgestern … Weicht nicht von meiner Seite. Stur wie ein Zwerg."

"Passende Kleidung für Seefahrt und Dschungel solltet ihr …"

"Wer ist Cadruel? Und ganz nebenbei, wer seid ihr?"

"Genau, wir haben uns noch nicht einmal vorgestellt."

Der Weißhaarige stutzt und lächelt dann versonnen: "Manieren, Manieren, wo sind sie gebl…"

Dann richtet er sich auf: "Gestattet also, dass ich mich vorstelle: Rakorium Muntagonus ist mein Name, Erzmagus der Halle des Quecksilbers und Erforscher der Echsenvölker …" An dieser Stelle verliert Rakoriums Stimme an Festigkeit, und die Gefährten hören ihn murmeln: "Diese verdammten …" Dann fängt er sich wieder: "Dieser Biunfey heißt Cadruel Morgenrot und kommt aus der Gegend von Donnerbach, wenn ich mich irre. Er ist mir vorgestern zugel…, will sagen, er ist vorgestern hier eingetroffen und behauptet, mich begleiten zu müssen. Versteh' einer die Fey. Na ja, einer weniger, den ich anheuern …"

Rakorium fixiert nacheinander Banjew und Cuilyn und spricht dann: "Wo wir schon dabei sind … Eure Namen könntet ihr mir … Obwohl, Namen sind Schall und …"

"Mag sein, dass Namen nur Schall und Rauch sind, doch so lange Schall und Rauch da sind, sind sie auch zu beachten. Mein Name ist Banjew Abrinken."

"Cuilyn Lair", sagt Cuilyn kurz angebunden.

"Jugend von heute …" knurrt Rakorium. "Etwas höflicher … gegenüber einem Erzmagus schon sein." Offensichtlich spricht er zu sich selbst.

"Ungebildet … keine Etikette … Nun denn." können die beiden noch hören.

Cuilyn beugt sich zu Banjew rüber und flüstert: "Sag mal Banjew, ist ein Erzmagus ein hohes Tier?

"Ja, auf jeden Fall so hoch, dass du ihm ein wenig mehr Respekt zollen könntest." flüstert Banjew zurück.

"Na gut, er uns aber auch, schließlich will er was von uns."

"Ja, schon. Aber wir wollen doch auch etwas von ihm, oder etwa nicht? Und er sitzt nun einmal am längeren Hebel."

"Was für Details noch?" Rakorium ist offensichtlich verwirrt und greift Banjews unbeantwortete Frage auf. "Ach ja, Details: Ich brauche noch 2 bis 3 weitere Mitstreiter. Sie sollen zuverlässig und … unterirdisch … Ein Zwerg wäre praktisch. Und – jemand der gelenkig und heimlich … In den Tavernen müsstet ihr eigentlich …"

"Ich hatte zwar eher an Details gedacht, die die Expedition betreffen, aber das ist auch schon mal etwas. Euer Team ist also noch nicht vollständig. Sollen wir jetzt gleich die Tavernen abklappern und nach weiteren Teilnehmern suchen?" Banjew macht Anstalten, schon wieder aufzustehen.

Rakorium ist sichtlich erfreut. "So lobe ich mir … Also, morgen zur Mittagsstunde hier. Möglichst ein Zwerg oder Baumeister und ein oder zwei andere. Und denkt daran, ihr müsst ihnen den Rücken …"  Er erhebt sich.

Banjew hält in der Bewegung inne, erhebt sich vollständig und wendet sich erneut an Rakorium: "Was sollen wir mit ihrem Rücken tun? Müssen die anderen Beiden auch etwas Besonderes können? Und würde es Euch viel ausmachen, in vollständigen Sätzen zu sprechen?"

"Bei Gefahr Rücken zuwenden können … Gelenkig, heimlich, schleichen … Könnt ihr nicht zuhören?" Die letzte Frage von Banjew scheint der Erzmagus überhört zu haben.

Rakoriums Gegenfrage überhört Banjew und stellt seinerseits gleich die Nächste: "Wenn wir Leute anheuern sollen, so werden sie wohl auch nach der Bezahlung fragen. Wie steht es damit?"

Cuilyn stellt sich neben Banjew: "Das ist zwar eigentlich mein Part, aber da du es schon erwähnt hast …"

Rakorium ist von Banjews Frage und Cuilyns Bemerkung offensichtlich vollkommen überrascht. "Bezahlung …?" hören die beiden ihn murmeln.

Dann lauter: "Ach ja, Bezahlung. Da sind Cadruel und ich wohl … Keine Ahnung. Was bekommt ihr denn?"

Cadruel schaut interessiert von Banjew zu Rakorium, immer noch ein leichtes Lächeln auf den Lippen. 'Bezahlen …'

Unschlüssig schaut Banjew zu Cuilyn und flüstert ihm zu: "Ja, genau, was bekommen wir denn eigentlich?"

[normale Lautstärke] "Bei einfacher Begleitung 2 Silber pro Tag und freie Kost und Logis, bei längeren Reisen 1,5 Silber pro Tag und dann noch eine Prämie am Ende der Reise je nach Gefährdung und Einsatz. Sollte es sich um eine Schatzexpedition handeln nehmen wir auch eine Beteiligung. Sind wir euch zu teuer, haben wir wohl den falschen Auftraggeber."

[flüsternd zu Banjew] "Das war jetzt hoffentlich nicht zu dick aufgetragen für den Herrn Erzmagus."

[ebenfalls flüsternd] "Nein, ich denke, das war schon in Ordnung. Immerhin hat er ja überhaupt nicht daran gedacht, dass wir vielleicht bezahlt werden wollen."

Rakorium überlegt nicht lange: "Nun gut, anderthalb Silber pro Tag … angemessen, da … Expedition … Beteiligung an Schätzen … garantiert, so wahr ich Rakorium Muntagonus …"

Dann dreht er sich um zu einer Kommode, zieht eine Schublade auf und holt einen Beutel heraus. "Braucht ihr Vorschuss für andere, euch und Mitstreiter …?" fragt er die beiden, und dann dreht er sich zu Cadruel um: "Du begleitest die beiden … zusammenarbeiten müssen … ausrüsten." Da wird Rakoriums Stimme fest: "Übermorgen zum Sonnenaufgang mit Cuilon und den anderen beim Liegeplatz der Königin von Festum."

"Ich dachte morgen Mittag wieder hier?"

"Sagte ich das?" Rakorium denkt kurz nach. Die Gefährten hören ihn murmeln, verstehen aber nicht was er sagt. Dann richtet er sich auf und sagt: "Übermorgen, darauf deuten die sphärischen Konj…" Und dann ist er wieder in Gedanken verstummt.

"Brauchen wir einen Vorschuss, Banjew? Wenn ja lassen wir uns für 5 Tage im voraus bezahlen, damit wir vielleicht noch das eine oder andere besorgen können. Geht das für euch in Ordnung, Herr Erzmagus?"

"Das wäre wohl das Beste. Ich denke nämlich nicht, dass ich für eine Expedition in den Dschungel gut genug ausgerüstet bin."

"Das müsste reichen …" murmelt Rakorium und überreicht Cuilyn den Lederbeutel. Cuilyn merkt sofort, dass der Beutel mit Münzen gefüllt ist - mindestens 20 Unzen.

Cadruel steht auf und greift mit einer fließenden Bewegung sein Schwert, das halb unter, halb neben seinem Sessel lag.

Er verbeugt sich leicht in Richtung Rakorium … "Euer Wille … Eorla."

Mit diesen Worten tritt er an einen der Schränke und entnimmt ihm seinen Bogen und den Köcher. Fragend sieht er die beiden anderen an …

"Wollen wir?"

'Na, er scheint sich ja doch wehren zu können.'

"Wartet noch einen Moment, mein Freund scheint noch etwas mit Rakorium zu besprechen"

Als die Helden Anstalten machen, den Raum zu verlassen hält Rakorium Banjew kurz zurück: "Junger Magus, welcher Stabzauber … auf Deinem Stab?" Banjew vermeint im gemurmelten Nachsatz zu verstehen: "… keine Lust … Analüs"

Banjew dreht sich erneut um und erteilt Rakorium bereitwillig Auskunft. "Auf meinem Stab ruhen bereits die ersten beiden Stabzauber. Welche das sind, wisst ihr ja wahrscheinlich."

"'wahrscheinlich' … phh … arroganter Schnösel … hat auch sein Gutes." vermeint Banjew das Murmeln von Rakorium zu verstehen.

"Bitte verzeiht, wenn ich mich irgendwie überheblich ausgedrückt habe. Es lag keineswegs in meiner Absicht, Euch zu beleidigen."

Rakorium nimmt die Entschuldigung nickend an.

Laut sagt Rakorium mit ungewohnt fester Stimme: "Junger Magus, Du wirst heute eine Stunde vor Mitternacht in der Halle des Quecksilbers erscheinen. Das Madamal wird morgen Abend in vollem Glanze erscheinen, so dass ideale Voraussetzungen für Große Magie gegeben sind"

Gemurmelt: "… Cadruel?"

Dieser wendet sich dem alten Magier zu. "Rakorium? Ihr wünscht?"

Wieder mit fester Stimme zu Banjew: "Übermorgen wird auf Deinem Stab der Dritte Zauber liegen, so die Götter wollen und Deine Fähigkeiten ausreichen."

Dann wendet sich Rakorium mit wedelnder Handbewegung zur Tür wieder an alle: "Nun hurtig … dringende Aufgaben."

Banjew wendet sich an Cuilyn und Cadruel: "Gut, dann lasst uns gehen."

Er grüßt noch einmal in Rakoriums Richtung und verlässt den Raum.

Die drei gehen die Treppe hinab und sehen in der Eingangshalle folgende Szene: Der Kontorist steht hinter seinem Stehpult und blickt auf einen vor dem Pult stehenden Zwerg herab.

Die beiden waren offensichtlich in ein Gespräch vertieft, aber jetzt sind sie unterbrochen. Der Zwerg schaut zu den dreien.