Als sich alle gesetzt haben, hebt der Alte an: "Seid mir willkommen! Mein Name ist Rohezal. Ich habe euch zu mir gebeten, um euch um einen Gefallen zu bitten. Warum gerade euch? Ja, glaubt ihr denn, dass alle eure Taten verborgen geblieben sind? Allein wie ihr mit Xeraan fertig geworden seid, hat sich schnell herum gesprochen. Die Erkundung des Orklandes zu überleben, war auch nicht von schlechten Eltern, und dann hat mir Rakorium noch von einer Sache in den Dschungeln des Südens erzählt." Bei den letzten Worten schaut er zu Cadruel.

'Dacht ich's mir doch! Als ob er erst durch unserer Reise hierher uns kennenlernen wollte', fühlt sich Edric bestätigt.

"Und das ist ja, wie ihr selbst am besten wisst, noch nicht alles. Mir schien, ihr könntet den Mut und die Umsicht besitzen, die zum Gelingen meines Vorhabens unerlässlich sind. Entschuldigt, dass ich euch auf eurem Weg ein paar Prüfungen auferlegen musste - von der letzten wird mir der Geruch noch tagelang in den Kleidern hängen -", er rümpft die Nase, "aber was ich tat, geschah nur zu eurem Besten. Hättet ihr nicht den Weg zu mir gefunden und den letzten Gegner bezwungen, so wäret ihr ungeeignet für die Aufgabe, mit der ich euch betrauen will."

"Ha! Ich wusste doch, dass der Dämon nicht echt war!" entfährt es Edric, der nun wieder voll bei sich ist.

"Da irrst Du Dich, junger Freund", schmunzelt Rohezal.

"Aber Ihr spracht doch von einer Prüfung!" widerspricht Edric. "So ein Dämon kommt doch nicht gerade zur rechten Zeit zufällig in Euer Zimmer!"

"Es ist auch für einen Weißen hilfreich, Dämonen zu beherrschen, junger Freund. Und dazu gehört auch das Beschwörung", erklärt Rohezal würdevoll.

Die Aussage des Magiers hinterlässt nur ein großes Fragezeichen in Edrics Gesicht. 'Hab ich mich verhört? Er hat den Dämon selbst beschworen? Der ist doch nicht ganz sauber!' denkt sich der Hirte.

Er murmelt noch: "Irgendwann muss ich mal Luzelin nach dem RADAU fragen.

Sehr wirkungsvoll."

Isinha lässt sich die Informationen von Rohezal durch den Kopf gehen. Es war also alles eine Art Test, um sich ihrer Fertigkeiten zu versichern. Aber ist Rohezal nicht auch so in der Lage, ihr Potential zu erkennen? Und welche Aufgabe wird er ihnen geben?

Eine Antwort will Rohezal aber offensichtlich noch haben; für ihn scheint festzustehen, dass die Gefährten die Aufgabe übernehmen werden.

Rovena merkt auf, als Rohezal die großartige Oberhexe aus ihrer Heimat erwähnt und sie wundert sich, dass ihr Radau so wirkungsvoll gewesen sein soll, wo doch Isinhas mächtige Feuerzauber dem Dämon den Pelz versenkt und ihn vertrieben haben.

"Ihr kennt also Luzelin?" stellt sie vorsichtig fest, sie traut dem Alten, der anscheinend einen dieser scheußlichen Dämonen beschworen hat, um sie zu prüfen, noch nicht so recht über den Weg.

"Was ist Euer Vorhaben und welche Rolle habt Ihr uns dabei zugedacht?" will sie von dem Magier wissen.

Und der antwortet bereitwillig und ausführlich: "Ich nehme an, ihr habt schon von dem Magier Borbarad gehört. Der Mann - verflucht soll er sein! - ist lange tot, aber manche Ausgeburten seiner Schreckensmagie plagen uns noch heute. In seinen dunklen Werken steckt eine Macht, die schwache Menschen bis in unsere Tage in ihren Bann zieht. Solche Menschen haben sich - nicht fern von hier - in einer Abtei versammelt, die vor Jahrhunderten von Jüngern des schwärzesten aller Schwarzmagier errichtet wurde. Dort muss es einen Artefakt, eine Kreatur, einen Dämon oder etwas völlig Unbekanntes geben, in dem Borbarads Magie noch immer wirksam ist. Ich bitte euch nun, in diese Abtei einzudringen und die Bewohner glauben zu machen, ihr wolltet selbst ihrem Zirkel beitreten."

'Hm. Das sollte uns doch möglich sein.' denkt Isinha und sieht kurz abwesend auf seine linke Handfläche und bewegt langsam die Finger. Schließlich kennt er einige der Zauber, die angeblich auf den von Rohezal angesprochenen "Verderber" der Zauberkundigen zurückgehen sollen.

"Dann findet heraus, worin sich dort Borbarads Magie manifestiert, und vernichtet dieses unheilvolle Gebilde. Wenn ihr feststellen müsst, dass diese Tat über eure Kräfte ginge, dann kehrt zu mir zurück, berichtet von euren Erkenntnissen, und ich werde einen neuen Plan gegen den schwarzen Zirkel ersinnen müssen."

Mit jedem Satz, den der Magier spricht, wandelt sich Edrics Gesichtsausdruck von neugieriger Erwartung zunächst in Ungläubigkeit und dann in Bekümmertheit.

Nachdenklich schaut der Magier auf Rohezal - oder eigentlich auf einen unsichtbaren, fernen Punkt hinter ihm. Anscheinend lässt er sich den Plan durch den Kopf gehen.

Rovena verengt ihre hübschen Augen und presst die Lippen zusammen, als sie von der ihnen gestellten Aufgabe hört. Schwarzmagier ausspionieren und ein Artefakt des Dämonenmeisters ausfindig machen! Das klingt nicht gerade nach einem Spaziergang …

"Wie kommen wir in eine Magierabtei?" fragt Ingalf und deutet auf Edric und sich. "Wir beide können nun wirklich nicht zaubern, das wohl!"

Edric nickt bestätigend. Genau das war auch seine Frage.

"Hm." mischt Isinha sich ein. "Das ist ein gutes Argument. Aber …" er macht eine kurze Pause und sieht in die Runde, "… wenn es wirklich Borbaradianer sind, werden sie sich nicht darauf beschränken, Magiekundige in den Bann zu ziehen. Erst durch eine große Verbreitung des Gedankenguts in weiten Teilen der Bevölkerung würde es wirken." Er sieht Rohezal an und erwartet eine Bestätigung seiner Vermutung.

Rohezal lächelt bitter: "Genau. Man muss kein Magier sein, um Borbaradianer zu werden."

"Das heißt, auch ein völlig von der Magie unbeleckter Hirte wie ich könnte diese Magie erlernen?" fragt Edric ungläubig. Diese Vorstellung fasziniert und erschreckt den Hirten zugleich.

"Ja, leider." Rohezals Miene verdüstert sich noch mehr. "Du wirkst die Zauber dann mit Deiner Lebenskraft, nicht mit Deiner Zauberkraft."

Das wiederum lässt die Waage sich zum Schrecken neigen. Edric hat genug von dieser Magie. Eigentlich will er mit der ganzen Sache nichts zu tun haben. Aber seine Freunde lässt er nicht alleine, und sie haben ja auch recht. Wenn niemand sich berufen fühlt, gegen diese Magie aufzustehen, wird sie bloß immer weitere Kreise ziehen - und wer weiß, was sie dann erwartet …

Interessiert hört Cadruel zu.

Bei diesen Worten verzieht Isinha angewidert das Gesicht. 'Das ist ja furchtbar! So etwas bringen sie den Absolventen daher auch aus guten Grund nicht bei.' erinnert der Magier sich an eine Vorlesung, in der es - als abschreckendes Beispiel - um die 'Geheimen Pforten' ging, die Öffnung der Lebensenergie zur Ergänzung der eigenen Zauberkraft. Er schüttelt sich unwillkürlich, als wäre es plötzlich sehr kalt geworden.

Rohezal nickt Isinha zu.

"Kann den nicht jeder glauben, was er will?" fragt Ingalf, der Borbarad überhaupt nicht einsortieren kann. "Die Novadis haben doch auch ihren Rastullah, das wohl! Und wir haben Swafnir, was ist so schlimm an Borbarad?"

"Er ist der Weltenverderber, und mein Vater sagte, es ist das Schicksal des Nordmannes, es zu verhindern, nur darum lebst Du noch, Nordmann."

"Ja, ja, …"

"Es geht nicht um Glauben, Ingalf", korrigiert ihn Rohezal, "sondern um Macht, die schwärzeste aller magischen Mächte. So wie Rohal der weißeste aller je gelebt habenden Magier ist, so ist sein Bruder Borbarad der schwärzeste. Sollten seine Anhänger Macht gewinnen, so werden bald so viele Dämonen über Deres Antlitz wandeln wie Menschen."

Mit Rückblick auf den gerade überstandenen Kampf meint der Thorwaler: "Das wäre natürlich schlimm. Also wenn Du uns dafür brauchen kannst, dann machen wir das, das wohl, das wohl!"

Wieder nickt Edric zustimmend. "Aber müssten wir dann nicht noch ein wenig mehr über diesen Borbarad und seine Magie wissen?"

"Je weniger Du über die Magie weißt, desto geringer ist die Versuchung, Edric", meint Rohezal. "Zur Abtei kann ich noch sagen, sie ist durch Illusionsmagie so gut geschützt, dass man sie nicht sehen kann, wenn man auch dicht vor ihr steht. Ich werde euch in die Nähe der Abtei transportieren lassen (Ein Drache schuldet mir da noch einen Gefallen.). Von dem Punkt, an dem er euch absetzen wird, müsst ihr genau nach Norden gehen, bis ihr gegen das Tor der Abtei stoßt."

"Na, das wir irgendwohin laufen können, hast Du doch schon bemerkt, das wohl!" antwortet der Thorwaler. "Schließlich haben wir Dich doch auch gefunden."

Rohezal ergänzt noch: "Aber etwas sollt ihr noch wissen. Um die Magie Borbarads zu erlangen, müssen die Anwärter ihre Seele zum Pfand geben."

'Und diese Magie soll eine Versuchung sein?' Edric schüttelt innerlich den Kopf. Das versteht er nicht, aber das muss er auch gar nicht, und vielleicht ist das auch besser so.

"Hm." macht Isinha. "Ohne mich da wirklich gut auszukennen, klingt das Ganze für mich doch eher nach einem Pakt mit einem Dämon."

"Wenn es ein Dämon ist, zerstört ihn! Die Kraft habt ihr!" bittet Rohezal.

Leicht verschmitzt lächelnd erwidert Isinha: "Nun, wenn Ihr meint …"

Aber gleich darauf nickt er und bestätigt, dass dies selbstredend so sein wird.

"Wird dann wohl aber schwerer, denn da is' wohl keiner, der uns heilt, das wohl!" wendet Ingalf ein.

"Manchmal hilft Nachdenken, bevor man einen Kamin hochsteigt", entgegnet Rohezal.

"Und ich bin ja auch noch da, jedenfalls, sobald ich mich von dem letzten Kampf erholt habe." Isinha erscheint noch immer sehr müde und ausgelaugt.

"Das ist morgen früh kein Problem mehr", entgegnet Rohezal etwas kryptisch.

"Wenn doch alles für Dich kein Problem ist, wozu brauchst Du uns und machst das Ganze nicht selbst?" fragt Ingalf zögerlich. Der Magier scheint alles zu kennen und zu wissen und sie sind nur arme Würstchen. "Und wenn wir es schon machen sollen, womit kannst Du uns unterstützen?"

"Tja, wenn das so einfach wäre", seufzt Rohezal. "Ich bin, wie man so schön sagt, einschlägig bekannt, mich würde man sofort erkennen." Er wendet sich Cadruel. "Oder ist Rakorium damals mit euch in die Pyramide gegangen?"

"Rakorium?" Misstrauisch schaut der Elf den Magier an. "Woher kennst Du ihn, woher kennst Du mich? Aber Du kennst die Antwort doch schon, er blieb zurück, da er sofort erkannt worden wäre."

"Magier reden miteinander, Cadruel. Und meine Frage war rhetorischer Art."

Interessiert wendet sich Isinha dem Elfen zu. Klar, auch er hat schon von Rakorium gehört und gelesen. Der große Echsenforscher ihrer Zeit!

"Die Geschichte hast Du uns noch gar nicht erzählt." fügt er der Frage Rohezals hinzu.

"Es ist auch nicht von Bedeutung." ist die lakonische Antwort Cadruels.

"Is' doch egal ob er mit war oder nich'!" wendet Ingalf ein. "Die Muhme war ja auch nicht mit im Orkland, aber sie hat uns Waffen, Ausrüstung und ein zweites Leben gegeben, das wohl!

So was hast Du doch auch sicher in petto?!"

Schmunzelnd denkt der Magier an die Alte zurück. Geistesabwesend streicht seine Hand über die unter seiner Kleidung und dem Mantel verborgenen Gürteltasche, die das kostbare Geschenk, die rote Pille, enthält. Inständig hofft er, dass er bei diesem Auftrag nicht auf deren Verwendung angewiesen sein wird.

"Ihr habt doch alles, was ihr braucht", erwidert Rohezal.

"Woher weißt Du, was wir brauchen?" fragt Ingalf zurück.

"Ihr steht vor mir, und der Dämon ist vertrieben, das reicht", entgegnet Rohezal milde.

"Ach so, ja, wenn das alles ist …"

"Tja, nun, und das waren eigentlich noch nicht mal unsere wirklichen Stärken." erwidert Isinha zurückhaltend mit Blick auf Rovena und die übrigen Gefährten. Denn eigentlich ist außer Ingalf niemand unter ihnen wirklich ein Kämpfer-Typ. Auch nicht er selbst. Noch immer ist der Magier beeindruckt von den Wirkungen des <Ignifaxius>. Er nimmt sich vor, mit Rohezal nach Besprechung des Auftrags dieses Thema näher zu besprechen.

Rohezal schaut fragend zu den anderen. Er sieht insbesondere das Zögern in Cadruels Augen. "Es gibt noch Unterstützung", ergänzt er. "Ich besitze eine Vertraute in der Abtei, die junge Elfe Azaril, nicht älter als Du, Cadruel Morgenrot - sie ist an ihren kurzen Haaren und einem Leberfleck auf dem Jochbein leicht zu erkennen. Azaril könnt ihr euch unbesorgt zu erkennen geben und auf ihre Unterstützung bei der Zerschlagung des Zirkels rechnen."

Der Blick des Elfen schwebt in eine unaussprechliche Ferne während er flüstert: "Nenn mich nur Cadruel, ich habe keine Sippe." Kurz flackert das badoc in seinen Augen auf, dann richtet er einen festen Blick auf Rohezal.

"Er," ohne sich umzudrehen zeigt er auf Ingalf, "wird den Weltenverderber töten, meine Aufgabe ist es, ihm den Rücken frei zu halten."

Ein fragender Ausdruck entsteht in Rohezals Augen, dann verschwindet er wieder.

"Hör nich' darauf, der redet immer sowas!" erklärt Ingalf dem Magier.

Einen Moment schweigt Rohezal. "Manchmal ist Zuhören nützlich", erwidert er schließlich.

"Aye, aber eben nur manchmal, das wohl!"

Als Rohezals Blick auf Rovena fällt, senkt sie die Augen. Borbaradianer … für sie stehen diese Unseligen auf gleicher Stufe wie die Inquisitoren der Praioskirche. Doch kann sie sich den Verlockungen widersetzen, die dieser Dämonenmeister seinen Anhänger verspricht? Ihr Blick schweift zu Isinha, dann zu Ingalf und zuletzt zu Cadruel und Edric, bevor sie ihre Augen wieder hebt und Rohezals Frage mit einem stummen Nicken beantwortet. Wenn nach Rohezals Meinung ihre Fähigkeiten ausreichend sein sollten, den Gefahren zu begegnen und die Aufgabe zu meistern, nun, dann wird sie sich dem stellen.

Nachdem erst einmal alle wesentlichen Fragen geklärt sind, wird Rohezal praktisch. "Ihr könnt heute Nacht gern hier oben euer Lager aufschlagen. Gästezimmer habe ich leider nicht. Die Tiere werden unten sicher sein."

"Habt Dank! Das Angebot nehmen wir gern an." erwidert Isinha, nachdem er sich mit einem Blick in die Runde seiner Gefährten versichert hat.

"Wo gibt's denn Futter für die Pferde und für Kawi?" fragt Ingalf, der den Hund nicht über die Leiter tragen möchte.

"Habt ihr nichts mitgebracht?" ist die verwunderte Gegenfrage des Erzmagus.

"Doch, haben wir", antwortet Edric als wäre es das Selbstverständlichste auf Dere, dass sich Gäste selbst versorgen. Bei Magiern, vor allem den Großen, ist es das wahrscheinlich sogar.

'Na, dass ist ja ein Gastgeber …', denkt der Thorwaler.

"Edric, kommst Du mit?" fragt er seinen Freund als er bemerkt, dass es sich Isinha in der Nähe des Zauberers gemütlich macht. Er ahnt, dass es vermutlich besser ist draußen bei den Tieren zu bleiben als sich das anzuhören. "Wir sind dann unten …"

Rovena schließt sich Ingalf an, um ihr Gepäck heraufzuholen und Thalia zu versorgen. Sie hält sich allerdings nicht lange bei den Pferden auf, sondern beeilt sich, wieder in den Turm zu Rohezal und Isinha zu kommen, um ihnen still zuzuhören. Auch wenn sie nichts von dem akademischen Kram versteht, so horcht sie ihnen dennoch aufmerksam zu, um ihr Wissen um die Art der Magier zu verbessern.

Cadruel geht mit nach draußen um sich um 'Licht-zieht-vorbei-leise-aber-schnell' zu kümmern. Dabei schaut er sich um, ob er draußen einen geeigneten Schlafplatz für sich findet.

Es zieht ganz schön hier draußen im Gebirge. Drinnen im Turm wird man deutlich besser schlafen können.

Ingalf schafft mit Edric das Gepäck der Gruppe in den leeren Turm und mach es sich dann drinnen mit Kawi gemütlich.

Edric versucht auch, für die Pferde einen Stall zu improvisieren. Eine Übernachtung auf blankem Boden ist es wohl weder für die Tiere zweckmäßig noch für ihre Besitzer angenehm.

Cadruel sucht nach einer Mulde oder einem Gebirgsvorhang.

Dreißig Schritt vom Turm entfernt findet er eine brauchbare Mulde.

Der Elf bereitet sein Nachtlager.

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"Auch gut", erwidert Rohezal nur als die anderen Gefährten nach unten gehen, um sich dann weiter dem Gespräch mit dem jungen Magier zu widmen. Es scheint ihm richtig Spaß zu machen.

Dann wendet er sich noch einmal an Rohezal und fragt: "Auf ein Wort noch, Rohezal. Mich interessiert doch sehr, wie die Wirkung …"

Es entspinnt sich eine für die Gefährten kaum bis gar nicht verständliche Auslegung von Isinhas Verständnisses der Zaubermatrix des <Ignifaxius>.

Die von Rohezal uneingeschränkt bestätigt wird. "Ich empfehle, dass Du bei Gelegenheit anfängst, Dich mit dem <Ignisphaero Feuerball> zu befassen, Adeptus. Er ist ähnlich dem <Ignifaxius>, aber deutlich komplexer."

Allzu lang währt das Gespräch indes nicht. Isinha ist wirklich müde und fühlt sich ausgelaugt. Auch die ominöse Andeutung Rohezals macht es - jedenfalls im Moment - nicht besser. So entschuldigt er sich nach knapp einer Stunde bei dem älteren Magier, klettert die Stiege herunter, kümmert sich kurz um sein Pferd und ersteigt dann, mit seinem Rucksack und seiner Decke "bewaffnet" wieder den Turm, um sich dort einen Schlafplatz zu suchen. Kurz darauf ist er tief und fest eingeschlafen.

Alle schlafen tief und fest in dieser Nacht, die sich für alle als äußerst erholsam erweist, denn auch die drei, die von Rohezal nicht geheilt wurden, und selbst die Tiere erholen sich komplett von ihren Verletzungen. Die zauberkundigen Helden gewinnen auch ihre gesamten astralen Kräfte zurück, Rovena und Isinha, die im Turm geschlafen haben, fühlen sich nach der Nacht sogar stärker als vorher.

Als die Helden am nächsten Morgen erwachen, ist der Magier bereits auf den Beinen. Er hat ein Frühstück aus Tee, Brot, Käse und Obst vorbereitet.

So verlockend das Frühstück ist, Edric sieht zunächst nach den Tieren, wie sie die Nacht im improvisierten Stall verbracht haben.

Die haben die Nacht offensichtlich gut überstanden und freuen sich offensichtlich über Edrics Erscheinen.

Rovena fühlt sich, als sie die Augen aufschlägt, seltsam gestärkt und erfrischt. Sie schaut sich schnell nach Surnia um, wickelt sich aus ihrer Decke und streckt und reckt sich wie eine Katze, die aus ihrer Ruhepause erwacht. Ihre Vertraute plustert sich auf, schüttelt ihr Gefieder und betrachtet ihre Meisterin aufmerksam mit schief gelegtem Kopf.

"Hm, riecht das gut", sagt sie mit Blick auf das leckere Frühstück. "Und ich habe schon lange nicht mehr so gut geschlafen." Sie schaut Rohezal mit einem scheuen Lächeln an. "Ihr seid wirklich großartig, gelehrter Herr, ich möchte Euch für Eure Fürsorge danken."

Rohezal verneigt sich leicht. "Immer wieder gern, Schöne!"

Auch Isinha wird von dem Duft wach. Nach der ausgezeichneten Nachtruhe ist er gestärkt und erfrischt. Genau richtig, um die schwere Aufgabe anzugehen, die vor ihnen liegt!

Er nickt Rohezal lediglich freundlich grüßend zu und bedient sich bei allem, was das Frühstück bietet.

Auch Cadruel taucht auf und isst.

Als Ingalf durch den Geruch des Frühstücks wach wird, weckt er Edric und klettert dann, nachdem er Kawi nach draußen gelassen hat, im Turm hoch.

"Gibt es keinen anderen Weg hier hoch?" fragt er den doch nicht mehr ganz so jung aussehenden Magier. "Wie sind denn die ganzen Möbel und Bücher hier hoch gekommen? Und das Teewasser?"

"Lasst einem alten Mann doch ein paar Geheimnisse", zwinkert Rohezal.

"Aye, gut, aber Du weißt alles von uns …", antwortet Ingalf noch und fängt dann ebenfalls mit dem Frühstück an.

Rohezal schaut den Helden eine Zeitlang beim Essen zu, dann fällt ihm etwas ein. "Eure Tiere können nicht mit, das ist euch klar, oder?"

Edric bleibt fast der Mund offen stehen. "Und wer kümmert sich um sie, wenn wir es nicht tun können?!" Dem Magier traut er das offenbar nicht zu.

"Lasst das meine Sorge sein", winkt Rohezal ab. "Ich habe genügend Helfer."

Edric guckt kritisch. Aber da er keine Alternative sieht, wird er dem Magier wohl trauen müssen. Damit ist das Thema für ihn abgehakt.

"Waaas?" fragt Ingalf erstaunt. "Und wie sollen wir denn dahin kommen? Das mit dem Drachen war doch'n Witz, oder?"

"Kein bisschen", erwidert Rohezal leichthin.

Ingalf glaubt ihm das immer noch nicht, aber fragt dann nach: "Und der Drache bringt uns auch wieder hierher? Und Du sorgst für die Tiere solange? Kawi braucht nicht nur Futter, sondern auch ab und an ein wenig Zuwendung, das wohl!"

"Zurück müsst ihr leider zu Fuß, aber das ist leicht, immer nur bergab. Den Tieren wird es sehr gut gehen", beruhigt Rohezal den Thorwaler.

"Dein Wort, mein Pfand!" verpflichtet Ingalf den Magier.

Rovena runzelt die Stirn, blickt zuerst zu ihrer Vertrauten, die auf ihrer Schulter sitzt, und dann zu Rohezal. "Kann sie auch nicht mit?" fragt sie zweifelnd, denn ein Flug mit einem Drachen dürfte Surnia wenig ausmachen.

Der Erzmagus zuckt die Achseln. "Versucht's einfach!"

"Jetzt? - Ja." erwidert Isinha, den das nicht wirklich überrascht. Schließlich soll es eine Reise mit einem Drachen in eine verlassene Gegend geben. Dass da Pferde nicht mitkönnen, ist eigentlich logisch.

"Sorgt Ihr gut für sie?" bittet er, statt sich wie Ingalf aufzuregen.

"Sorgen, das ist meine wichtigste Aufgabe", erwidert Rohezal nickend.

"Aye, wann geht's jetzt los?" fragt Ingalf, der sich die letzten Reste des Frühstücks aus dem Bart schüttelt."Aye, wann geht's jetzt los?" fragt Ingalf, der sich die letzten Reste des Frühstücks aus dem Bart schüttelt.

"Wenn ihr fertig seid", erwidert Rohezal "Faldegorn ist da."

"Na dann los!" entscheidet Isinha, der nach der sehr erholsamen Nacht voller Tatendrang ist. Zwar ist ihm etwas mulmig zumute, auf dem Rücken eines Drachen zu reisen, aber immer noch besser, als in dessen Magen …

Der Elf steht auf: "Nordmann, die Prophezeiung wird wahr."

"Wenn Du das sagst, das wohl!" stimmt ihm Ingalf zu. "Also von mir aus kann's los gehen!"

Rohezal verabschiedet die Helden mit den Worten: "Nun geht! Ich wünsche euch Glück auf eurem Weg. Fürchtet euch nicht vor der Kreatur, die draußen auf euch wartet, sie wird euch sicher zur Abtei bringen."

Als die Helden durch die Turmpforte treten, stehen sie unmittelbar vor einem kolossalen geflügelten Drachen mit glatter, goldgelber Haut. Der mehr als 15 Schritt lange Rumpf ist flach auf dem Boden ausgestreckt, auch der fast mannslange Schädel ruht auf dem Fels, aber der Drache schläft nicht; er starrt die aus dem Turm Kommenden aus tellergroßen, karminroten Augen an.

"Sei gegrüßt." spricht Isinha den Drachen unverbindlich an, hat er doch keine Ahnung, wie man sich gegenüber einem der Großen Alten richtig verhält.

Edric versucht, der Aufforderung des Magiers zu entsprechen. Dennoch kostet es ihn einiges an Überwindung, sich dem Drachen zu nähern. Die Erinnerung an den letzten Kampf mit einem Drachen ist noch frisch. Sehr frisch. Doch mutig ist nur, wer seine Angst überwinden kann. Und so bewegt sich der Hirte langsam und auf leicht zittrigen Beinen auf den Drachen zu.

Ingalfs erster Griff ging intuitiv zu seiner Orknase, aber anscheinend ist das Monster friedlich und so entspannt sich der Thorwaler wieder.

Rovena hält beim Anblick der sie anstarrenden, karminroten Augen des Drachens erschreckt den Atem an, sie bleibt wie erstarrt stehen. In ihr kommt das Verlangen nach einem Sanftmut auf, doch weiß sie zu gut, dass sie damit wenig wird ausrichten können …

Auf ihrer Schulter die Schädeleule dagegen bleibt ruhig, betrachtet ihrerseits den großen Drachen neugierig und stößt leise Rufe aus. Sie versucht ihre Meisterin durch besänftigende Gefühle zu beruhigen und diese davon zu überzeugen, dass von dem Großen Alten bestimmt keine Gefahr für sie ausgehen wird.

Ingalf und Isinha spüren, wie es Rovena geht.

"Aye, der is' doch niedlich, das wohl!" pflichtet ihm der Thorwaler bei. "Und jetzt lernen wir alle fliegen, bei Swafnir!"

"He, nur die Ruhe." versucht Isinha der Hexe leis Mut einzuflößen. Vorsichtig legt er ihr einen Arm um die Schulter und sieht dann den Drachen wieder fest an. Er wartet darauf, dass dieser auf seinen Gruß reagiert.

"Ob er Feuer speien kann?" Ihre Worte sind nur als leises Flüstern zu vernehmen, Rovena schmiegt sich dankbar und schutzsuchend an Isinhas Seite, darauf achtend, dass Surnia sich nicht zu sehr bedrängt fühlen muss. Leicht zittert ihre Hand, die den Stab fest umschließt.

"Und? Ich kann Feuer trinken!" scherzt Ingalf.

"Aber nicht solches …" Der Hexe ist gar nicht zum Scherzen zumute.

"Du willst uns also geleiten? Dein Volk ist älter als das meine, warst Du bei dem Kampf um Tie'Shianna dabei?"

"Ich werde euch geleiten, ja. Und ich war nicht dabei", ertönt eine Stimme direkt im Kopf der Helden. "Habt keine Furcht, seid meine Gäste und steigt auf!" Rovenas Angst verfliegt urplötzlich.

Platz ist genug vorhanden auf dem Drachen: Für zwei Personen rittlings auf dem Hals, die übrigen könnten sich flach auf den Rumpf zwischen den gewaltigen Flügeln ausstrecken.

Ingalf sucht sich einen Platz auf dem Hals des Drachen. Er will schließlich seit Rovenas erstem Flug im Orkland auch fliegen und freut sich riesig auf die Reise.

Isinha klettert direkt hinter dem Thorwaler auf den Hals des Drachen. Auch er möchte genau sehen, wohin die Reise geht.

Eine plötzliche Erleichterung überkommt die junge Frau und lächelnd schaut sie den Magier an. "Dann los, die Einladung dürfen wir nicht ausschlagen", spricht sie. "Nun werdet ihr erleben, wie herrlich das Fliegen ist …" Sie klettert auf den Drachen und legt sich nach vorn auf seinen Rücken, ihren Stab eng an sich gedrückt. Surnia bleibt bei ihr auf der Schulter, sie drückt sich an an den Kopf ihrer Meisterin und legt die Flügel an.

Auch Edric hat nun Vertrauen in den Drachen. Mit einem leichten Kribbeln im Bauch sucht er sich einen Platz hinter Ingalf auf dem Drachenhals und erwartet den Start.

Cadruel zieht sich skeptisch ein paar Schritte zurück und schaut misstrauisch gen Himmel.

"Komm, Spitzohr!" frotzelt der Thorwaler. "Oder willst Du nicht dabei sein, wenn die Prophezeiung wahr wird, das wohl!"

"Drachen waren beim Fall Tie'Shiannas dabei."

Der Gedanke, vom Rücken des Drachens aus in die Tiefe zu schauen, verursacht Cadruel ein gewaltiges Unbehagen.

Seufzend klettert Isinha wieder vom Hals des Drachen herab. Sich dem Elf nähernd zieht er ein Tuch aus dem Rucksack und verbindet Cadruel dann die Augen. "So, hier entlang." führt er ihn anschließend zurück und hilft ihm, auf den Rücken des Drachen zu kommen. "Festhalten!" kommandiert er, als auch er wieder sicher hinter Ingalf sitzt.

"Ich hätte das anders gemacht, das wohl, das wohl!" meint Ingalf leise zu dem Magier. Das Grinsen in seinem Gesicht verrät, dass es wohl nicht so ganz schmerzlos geworden wäre.

"Hm." erwidert dieser unbestimmt. Lächelt aber schließlich leicht zurück.

"Es kann los gehen." teilt der Magier dem Drachen sodann ihre Bereitschaft mit.

Rovena nimmt den Elf in Empfang und hilft ihm eilig dabei, Halt zu finden. Mit ihrem Körper versucht sie ihm Sicherheit zu vermitteln. "Halt dich gut fest, ich werde für dich sehen", erklärt sie ihm beruhigend.

Die Helden spüren, wie sich die gewaltigen Muskelstränge des Drachens spannen. Mit einem mächtigen Ruck erhebt sich der Riesenleib auf die Beine.

Als alter Seemann ist Ingalf das Rütteln und Schütteln des Untergrunds gewohnt und daher fängt der den Ruck mit einer Ausgleichsbewegung ab.

Die Hexe hält sich eng an den Rücken des Drachen gepresst sicher an diesem fest. Eine wilde Vorfreude auf den Flug mit einem so außergewöhnlichen Untersatz überkommt sie bei den Bewegungen des Goldenen.

Und Cadruel klammert.

Edric hält sich problemlos auf dem Drachen. 'Auch nicht schwieriger als Reiten bisher', denkt er sich fast schon übermütig.

Der Drache stapft in scheinbar langsamem Schaukeltrab nach vorn, dann beginnen die riesigen Flügel zu schlagen. Ein scharfer Wind bläst den Helden ins Gesicht und zerrt an den Kleidern. Als Edric zur Seite blickt, seht er, dass Gesträuch und Felsen in rasendem Tempo vorüberhuschen, ein Blick nach unten verrät ihm zu seinem Entsetzen, dass sich der Boden schon ein paar Mannslängen von ihm entfernt hat.

Wieder macht sich das Kribbeln in seinem Bauch bemerkbar. Doch Edric will keine Angst haben, und so bleibt er trotz der Aufregung - der Weg auf den Boden ist groß und vermutlich tödlich - ruhig auf dem Drachen sitzen. Jetzt kann er eh nichts mehr daran ändern. Aber so richtig genießen, wie es Ingalf tut, kann er den Flug nicht.

Ein hässlicher Druck fährt in aller Ohren, als der Drache mit kräftigen Flügelschlägen Höhe gewinnt. Wer sich umschaut, kann weit hinter sich spielzeughaft winzig Rohezals Turm erkennen, riesige Bäume werden zu grünen Tupfern in einer Landschaft, die nicht wie ein Gebirge, sondern wie ein schlampig gepflügter Acker aussieht.

Ingalf ist begeistert von dem Gefühl des Fliegens ist es doch mit nichts vergleichbar, was er bisher erlebt hat. Auch alles was sich am Boden befindet und wie ein Spielzeug aussieht zeigt er mit seinem Arm und ruft "Da! Eine Kuh! … Ein Haus! … Der Bauer is' aber klein, das wohl! … Das ist doch kein Pferd! …"

Er ist völlig aus dem Häuschen.

Das ist er wirklich, denn hier im Gebirge laufen weder Kühe noch Bauern herum. Und Häuser gibt es auch keine.

Der Magier schlägt Ingalf auf die Schulter, um seine Aufmerksamkeit zu erwecken. Aufgrund des brausenden Flugwindes muss er ihm fast ins Ohr schreien: "He, ganz ruhig!" Innerlich muss Isinha aber auch grinsen, ist der Thorwaler doch wie niemand sonst, den er kennt, in der Lage, sich wie ein kleines Kind zu freuen.

"Stimmt, man versteht nix!" pflichtet ihm der Thorwaler bei.

Die Geschwindigkeit, mit der sich der Drache durch die Luft bewegt, verschlägt Rovena schier den Atem. Surnia krallt sich fest in den Umhang ihrer Meisterin und duckt sich eng an ihren Hals, der Wind zaust in ihrem Gefieder. So recht kann die Hexe diesen Flug nicht genießen, ihre Art zu fliegen kommt ihr doch komfortabler vor, wenn sie damit auch nicht so schnell vorankommt. Sie linst vorsichtig vom Rücken des Drachen hinab, versucht sich die Richtung und markante Landschaftspunkte zu merken, um den Weg zurück zu ihren Pferden wieder finden zu können.

Es geht tiefer ins Gebirge. Zwischenzeitlich fliegt der Drachen sogar durch die Wolkendecke. Auf einmal ist alles um die Helden herum weiß. Und es wird kälter.

"Von Schnee hat der Alte nix gesagt, das wohl!" bibbert Ingalf.

"Ja, ja. Schon gut." erwidert Isinha laut. "Ich mach' das schon …"

Was dann kommt, können die Gefährten am ehesten merken, denn nur wenig später ist es zwar noch immer windig, aber fast so warm, wie an einem sonnigen Tag im Praios.

Das Klappern ihrer Zähne hört schlagartig auf und Rovena ist wieder mal heilfroh, in Begleitung eines solchen Gefährten zu sein. Ihm jetzt zu danken macht keinen Sinn, ihre Worten dürften nicht zu ihm vordringen.

Nach einer Zeitspanne, die ebenso gut ein paar Momente wie ein halbes Leben gedauert haben kann, hören die riesigen Drachenflügel auf zu schlagen, und die Helden gleiten der Erde entgegen. Das Ziel ist ein kahles Hochplateau, zu dem eine gewundene Straße hinaufführt. Wer die Straße mühselig in den Fels geschlagen haben mag, ist kaum zu erahnen, denn die Felsplatte, zu der sie führt, ist unbebaut und weist auch keine Spuren einer früheren Besiedlung auf. Der Drache landet schließlich am Südrand der etwa 300 Schritt durchmessenden, brettebenen Fläche.

"Toll!" meint Ingalf und klopft dem Drachen den Hals. "Das können wir öfter mach, das wohl, das wohl! Danke!"

Dann klettert er von dem Drachen hinab.

Der Magier folgt ihm auf dem Fuße. Unten angekommen, bedankt auch er sich bei dem Drachen. "Wir fühlen uns geehrt, dass Du uns so schnell und wohlbehalten am Ort der uns zugedachten Aufgabe abgesetzt hast. Mögen die Götter mit Dir sein."

Nachdem Cadruel abgestiegen ist, denkt er an den Drachen: 'Wir sehen uns im Licht.'

Auch Edric klettert herunter. Ein vorsichtiges "Danke!" ist sein einziges Wort an den Drachen. Mit Tieren kennt er sich aus, an Elfen und Zwerge hat er sich gewöhnt, aber der Drache ist ihm immer noch nicht ganz geheuer.

Rovena lässt sich als Letzte vom Rücken des Drachen hinabgleiten. Sie legt ihre Hand auf seinen Hals und dankt ihm in Gedanken für den sicheren Transport. 'Kehre wohlbehalten zurück' wünscht sie ihm in Gedanken. Gleiches wünscht sie ebenfalls für sich und ihre Gefährten …

<Macht es gut!> hören die Helden noch den Drachen in ihrem Kopf, dann erhebt er sich wieder und fliegt davon.